Zurück in die Zukunft

Im Rahmen unserer wöchentlichen Veranstaltung SM+ macht Schule!, konnten wir diesen Montag ein bisschen Zukunfts- und Innovationsluft schnuppern. Zu Gast war Max Thinius, Futurologe, Autor, Unternehmenssprecher, Entrepreneur, Speaker und Lobbyist.

Der kreativen Denkweise von Max zu lauschen, ließ den ein oder anderen träumen von einem innovativen Kopenhagen in Berlin, riesigen Fahrradautobahnen und autonomen Fahrzeugen.

Markenerleben at it’s best

Doch Max denkt nicht nur in der Zukunft – er bringt sie unserer Gesellschaft schon jetzt ein Stückchen näher. Der von ihm mitentwickelte und an die Deutsche Post verkaufte Online-Supermarkt allyouneedfresh trotzt nur so von großartigen, innovativen Ideen. So haben Kunden beispielsweise die Möglichkeit, ihre Bestellungen ganz einfach per WhatsApp aufzugeben oder können Rezepte abfotografieren, deren Zutaten direkt im Warenkorb landen. Möglich ist das alles dank ausgeklügelter Algorithmen, die sekündlich Daten der Nutzer speichern, um ihnen das bestmögliche und persönlich auf sie zugeschnittene Einkaufserleben bieten zu können.

Aufklärung im digitalen Zeitalter

Dass die kreativen Köpfe hinter allyouneedfresh auch Marketing können, beweist der 2017 verliehene Native Advertising Award, bei dem die Kampagne des BILD Brand Studios gleich zweimal ausgezeichnet wurde.

„Durch die Kampagne konnten Konsumenten nachhaltig zum Lebensmittel-Onlinehandel aufgeklärt werden. Dabei wurden viele Vorurteile abgebaut, indem objektiv und sachlich auf die verschiedenen Ängste der Konsumenten eingegangen wurde, die gegenüber diesem neuen Handelsmodell bestehen. Besonders das Thema Frische und Qualität hat Konsumenten angesprochen und die Erkenntnis, dass online eine mindestens ebenbürtige Frischequalität geliefert werden kann wie in einem stationären Supermarkt.“ Presseportal.de

What’s next?

Neben all den großartigen Innovationen die bereits heute schon auf dem Markt sind, fragten wir Max, was uns denn in Zukunft noch alles erwarten wird.

Angefangen von intelligenten Mülleimern, die den Barcode leerer Produktverpackungen lesen und neue Waren nachbestellen, bis hin zu der Möglichkeit nachvollziehen zu können, wo meine eingekaufte Möhre angebaut wurde, mit welchen Mitteln sie behandelt und wie lange ihr Weg zum Supermarkt dauerte, wird vor allem die Transparenz von Herstellungsprozessen und eine faire Bezahlung von Micro-Farmern aus Entwicklungsländern eine große Rolle spielen. Letzteren wird bereits jetzt mithilfe von Blockchain Technologien eine sichere Währung ermöglicht, fernab von Bankensystemen, die in diesen Regionen ohnehin meist von einem Regime kontrolliert werden, das es nicht zulässt, dass das Geld bei den Farmern zur Gänze ankommt.

Doch wer glaubt, dass die Digitalisierung schon jetzt ihren Peek erreicht hat, der irrt gewaltig. Gerade mal 14% des Alltags hat die Digitalisierung bisher verändert. Es bleibt also durchaus spannend. Und diese Ungewissheit für den ein oder anderen vielleicht auch etwas beängstigend.