Das war der erste "Club der Markenfreunde Salon"!

Sasserath Munzinger Plus und UDG United Digital Group haben zum 1. Club der Markenfreunde Salon geladen. Knapp 20 Gäste trafen sich am 20. April 2017 im Politbüro des SOHO House Berlin. Das Thema des Abends: “Hundeknochen, Twitter und Trump – eine brisante Kombination?”. Unser Gast: Deutschlands Twitter-Chef Thomas de Buhr.

Demokratisch geboren und propagandistisch missbraucht? Twitter hat die Medienöffentlichkeit revolutioniert und bietet jedem die Möglichkeit, in kürzester Zeit Meinungen zu verbreiten, Massen zu erreichen, Communities um sich zu scharren und Menschen zu beeinflussen. Oder Marken aufzubauen.

Ein Instrument, das seinesgleichen sucht.

US-Präsident Donald Trump führt perfekt vor, wie sich dieses Kommunikationsinstrument nutzen lässt, um die eigene Sicht auf die Welt zu verbreiten. Was Barack Obama als erster US-Präsident für seinen Wahlkampf nutzte, wird nun von ihm ad absurdum geführt. Auf 140 Zeichen reduziert, twittert Trump seine Meinung über komplexe politische Zusammenhänge. Ungefiltert und radikal.

Gastredner des Abends: Thomas de Buhr.

Beim 1. Club der Markenfreunde Salon stellt Thomas de Buhr Insights zu der Microblogging Plattform vor, erzählt, was Twitter ausmacht, welche Rolle es in der Medienöffentlichkeit einnimmt und wo die Reise hingeht.

Wir leben in einer Zeit, in der “News von überall zu jeder Zeit” konsumiert werden und Medien in starker Kritik stehen. Twitter wird gerne genutzt, um ungefiltert Nachrichten in die Welt zu schreien. Laut de Buhr könne man über Twitter Medien in gewisser Weise ein bestimmtes Thema vorgeben, über das sie schreiben – man werfe ihnen sozusagen den „Hundeknochen” zu, den sie bearbeiten.

Vor allem Live-Videos gewinnen im aktuellen Kontext der “Fake News”-Debatte an Bedeutung. Live-Videos aus verschiedenen Quellen werden als Wahrheit anerkannt. Twitter wird zukünftigt mehr in das Format investieren, um hierbei eine wichitge Funktion zu übernehmen, verrät de Buhr.

Twitter sei keine Plattform zur Selbstdarstellung, es ginge darum, sich über bestimmte Themen zu positionieren und Teil einer Konversation zu sein. Beispielsweise treffen sich Tatort-Liebhaber nicht auf Twitter, um ihrer Zugehörigkeit als Fan Ausdruck zu verleihen, sondern um sich über die Inhalte des aktuellen Tatorts in Echtzeit auszutauschen.

Auch Trump spricht in seinen Tweets nicht über private Hobbies und seinen Alltag, sondern über Ereignisse und Themen, die ihn als Präsident umtreiben. Das Besondere daran: Trumps Tweets haben vor allem durch das große Medien-Echo die breite Masse erreicht, nicht durch die reine Interaktion mit den Tweets auf der Plattform.

Gastgeber des Abends: Marc Sasserath (CEO Sasserath Munzinger Plus) und Jessica Peppel-Schulz (CEO UDG - United Digital Group).

Neben Marc Sasserath und Uwe Munzinger von Sasserath Munzinger Plus und Jessica Peppel-Schulz von der UDG United Digital Group kamen auch Markenfreunde von Thalia, Beiersdorf, Nürnberger Versicherung, Gestalten und Deutsche Asset & Wealth Management in den Genuss dieser Auftakt-Veranstaltung einer exklusiven Reihe, die im Juli und September zu anderen Themen fortgeführt wird.

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