Man kann sagen, dass Christoph Keese ein Experte auf dem Gebiet der Innovation und Transformation ist. Er ist Journalist und Ökonom und als Executive Vice President bei Axel Springer tätig.

Ein halbes Jahr hat er in Palo Alto gelebt, um direkt vor Ort das Phänomen Silicon Valley zu begreifen. Seine Erfahrungen vor Ort beschreibt er anschaulich in seinem dritten Buch: Silicon Valley – Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt. Zurück in Deutschland erforscht er die Strukturen und Prozesse innerhalb der größten Unternehmen des Landes und kommt zu dem Schluss: es mangelt nicht an Experten, es ist vor allem die Innovationskultur, die Aufholbedarf hat.

Sein neuestes Buch (erschienen 2016) mit dem Titel  „Silicon Germany – – Wie wir die digitale Transformation schaffen“ ist mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis prämiert worden. Mehr Informationen zu dem Buch finden Sie hier.

Christoph Keese sprach in seinem Vortrag beim 9. Club der Markenfreunde über Chancen und Herausforderungen der disruptiven Innovation. Um den Anschluss nicht zu verlieren, müsse Deutschland seine Kräfte stärker bündeln – in einem zentralen „Silicon Valley“ mit der richtigen Infrastruktur.
Die Rolle des Vorstands müsse sich ändern, fordert Keese. „Die Aufgabe des Vorstands ist es nicht mehr Antworten zu geben, sondern die Suche nach ihnen zu organisieren.“ Automatismen und Denkstrukturen erschweren es neue Wege zu gehen. Viel öfter sollten Unternehmen das Motto „Keinen Plan zu haben ist der Plan“ leben.

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