Das war der 14. Club der Markenfreunde!

3 Februar 2020

Das war der 14. Club der Markenfreunde!

Transformational Branding zieht 110 Markenfreunde in den Amplifier in Berlin.
30. Januar 2020

Guten Freunden gibt man Rat, hört zu, man isst mit ihnen, lernt, lacht und diskutiert. Beim 14. Club der Markenfreunde waren wir angesichts dieser Maßstäbe unter sehr guten Freunden. Danke dafür.

Im Vorprogramm unseres Club der Markenfreunde waren wir zu Gast bei MHP – A Porsche Company und durchlebten mit der „Digital Transformation Simulation“ die Autoindustrie vom Industrial Age über die Moderne bis ins Digitale Zeitalter, in der die Digitalisierung Prozesse und Organisation maßgeblich verändert.

Damit waren wir mittendrin im diesjährigen Thema: Transformational Branding – Wie verändern Business Transformation, Plattformökonomie, Digitalisierung und globale Ethikfragen das Thema Marke.

Transformation durch Verrücktheit und Ethik

Der Nachmittag startete mit unserem Gründer und Geschäftsführer Marc Sasserath, der nach warmen, einleitenden Worten Thorsten Scheib die Bühne überließ. Der Marketing Director bei Philip Morris berichtete unter dem Titel „Mach’s gut Marlboromann“ vom radikalen Weg zum zigarettenlosen Tabakkonzern: „Es braucht einen gewissen Grad an Verrücktheit.“

Ihm folgte der Wirtschaftsethiker Pater Justinus C. Pech mit dem passenden Thema „Wieviel Ethik braucht die Marke?“. Er rief zur moralischen Selbstreflixion auf und unterstrich die Bedeutung des Menschen und der Menschlichkeit in der Transformation – inklusive persönlicher Erfahrungen, Perspektiven und Werbung für seinen eigenen Gin ­– wer ihn sucht, findet ihn hier.

Zum Abschluss des ersten Blocks sprachen Chief Creative Director der deutschen Vogue, Christiane Arp, und unsere Senior-Beraterin Anna Lüders im emotional-familiären Dialog über Mode, Fehler, Führungsrollen, Values, Transformation und ihr gemeinsames Herzensprojekt für die Vogue – „vom Magazin zur Bewegung“.

Plattformökonomie und Marke

Im zweiten Teil des Programms beschäftigten wir uns mit dem Thema Plattformökonomie und ihren Einfluss auf Marken.

Über die Businessperspektive referierten Dr. Katharina Hölck, Senior Management Consultant bei MHP sowie ihre Kollegen Martin Akar und Max Schumm. Sie gaben Antworten auf die Frage nach Funktion und Aufbau von Plattformen sowie zu ihren Erfahrungen und Modellen zur Digital Transformation.

Wie entwickelt und führt man Marken im Plattformkontext?

Was Plattformökonomie und Transformation für die Marke heißt, veranschaulichte daraufhin unsere geschäftsführende Gesellschafterin Nina Reicke mit den Ergebnissen einer eigenen, qualitativen Studie. Nina stellte anhand lebendiger Zitate und Beispielen die Besonderheiten, Tools und Herausforderungen im Umgang mit Plattformmarken vor: „Es ist 75 % Start-up-Business, 25 % sind plattformspezifisch“.
Sie brachte konkreten Nutzen und Purpose wieder zusammen und arbeitete die Wichtigkeit des Faktors Mensch für Transformationen und Marken von Plattformen heraus.

Im Rahmen dessen waren unsere Ergebnisse des 11. Brand Experience + Trust Monitors interessant: Plattformmarken haben im Vergleich zu anderen Marken eine ähnliche Erlebensreichweite, schneiden aber in puncto Vertrauen schlechter ab. Weitere Ergebnisse finden sich hier.

Die große Marken-Talkrunde

Den Abschluss machte eine lebendige Paneldiskussion unter der Leitung unseres Geschäftsführers und Gründers Uwe Munzinger zum Thema „Einfluss von Business Transformation auf Marke“, bei der große Thesen, konträre Perspektiven und Anekdoten im Sekundentakt den Saal erfüllten. Vor allem die Integration von Marke und Geschäftsmodell sowie Neugründung vs. Subbrand bei der Transformation wurden besprochen.

Mit dabei:
Christiane Arp – Chief Creative Director der deutschen Vogue, Pater Justinus Pech – Wirtschaftsethiker, Unternehmer und Mönch, Thorsten Scheib – Marketing Director bei Philip Morris sowie Dr. Marc Thom – Venture Capital Senior Investment Manager / Strategic.

Danke, an alle, die diesen Tag so inspirierend und sympathisch gemacht haben. Wir freuen uns, Euch als Freunde zu haben.

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Fotos: Sebastian Gabsch und Daniel Hinz