Aktuell

16 März 2020

Wie der Coronavirus uns zum Umdenken zwingt.

Berlin, 16. März 2020, Von: Anna Lüders und Nina Reicke

Unser großes Thema ist Transfomational Branding, also die Transformation durch und über die Marke. Wir wissen, um Transformation erfolgreich zu gestalten ist viel Kraft notwendig: Menschen weiterzubilden, ein neues Mindset zu schaffen und digitale Technologien zu implementieren kostet Zeit, Maßnahmen und Ressourcen.
Viele Transformationen von Unternehmen scheitern, zumeist an der Kultur.

Und nun wird durch den Corona-Virus im Nullkommanichts die Art, wo und wie wir arbeiten, auf den Kopf gestellt.
Wie etablieren wir nun so schnell eine Home-Office-Kultur, die es uns allen ermöglicht, den derzeitigen Veränderungen Stand zu halten? Wie kann die Kultur unseres Unternehmens dazu beitragen, dass das gelingt?

Corona hat einen Ausnahmezustand geschaffen und verlangt Veränderung von Menschen, Organisationen – ja, von jedem Einzelnen von uns.

Auch wir bei sm+ sind seit heute im Home-Office, denn wir sind uns der Verantwortung bewusst. Verantwortung für die Mitarbeitenden. Verantwortung für die Menschen, mit denen wir Beziehungen haben. Verantwortung für die Gesellschaft. Und damit Verantwortung für unsere Zukunft.

Als junge Organisation im Herzen von Berlin-Mitte ist Home-Office für uns nichts Neues. Einer unserer zentralen Werte ist „frei-vereint“: Gemeinsam für das Was, flexibel bei dem Wie. So ermöglichen wir jedem Einzelnen seinen / ihren vielseitigen Interessen, Leidenschaften und Bedürfnissen nachzugehen. Wir arbeiten in Vollzeit und Teilzeit, bringen vor Arbeitsbeginn die Kinder zur Schule, gehen zu Vorlesungen, arbeiten von zu Hause aus, im Flugzeug, Zug oder Café – auf dem Weg zum nächsten Termin

Und trotzdem, Corona ist anders: Zwang statt Freiwilligkeit. Langfristigkeit statt Kurzfristigkeit. Mindestens zwei Wochen ist nun Home-Office angesagt. Social Distance ist wichtig, doch das darf auf keinen Fall heißen, die Kultur zu vernachlässigen.
Wir sind uns bewusst, dass wir die Menschen abholen müssen, Transparenz schaffen und Struktur etablieren müssen, um Gemeinschaft zu stärken. Gerade jetzt ist es wohl besonders wichtig. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und für einander da sein – intern sowie extern.

Dafür haben auch wir unser Home-Office-Struktur überarbeitet.

  • Jeden Montag wird unser wöchentliches Montags-Meeting (wir nennen es liebevoll MoMee) über Zoom stattfinden. So weit, so gut und erstmal nichts Neues.
  • Darüber hinaus werden wir mittwochs und freitags größere Statuscalls etablieren. Das hilft uns, im engen Austausch zu bleiben, Kapazitäten zu planen und einfach unser WIR zu fördern.
  • Neben Slack werden wir jetzt stärker Teams für interne Absprachen und Telefonate nutzen. Und um uns zwischendurch mal zu sehen. Auch andere Möglichkeiten von Office 365 kommen jetzt so richtig zum Einsatz, um gemeinsam Dokumente zu bearbeiten oder um zu organisieren (SharePoint funktioniert dafür super).
  • Um Präsentationen zu strukturieren, gemeinsam zu brainstormen und unser geliebtes „Post-it-kleben“ zu kompensieren, testen wir gerade Mural.
  • Mit unseren Kunden und auf Projekten setzen wir verstärkt Zoom ein und helfen so nicht nur Projekte weiterzuführen, sondern gehen mit manchen unserer Kunden den Weg in eine für sie unbekannte Welt.

Bei Slack haben wir im Übrigen einen Channel für Corona-Informationen eingerichtet: für ernste Themen, aber auch für etwas Leichtigkeit in Zeiten der Unsicherheit. Wir wollen es schaffen, zumindest ein bisschen Freude beizubehalten. Und nein, damit wollen wir auf keinen Fall Corona herunterspielen, sondern uns in dieser Zeit positive Energie geben.

#flattenthecurve. Wir wollen einen Beitrag leisten und ermutigen. Dank digitaler Technologien haben wir die Möglichkeit von Home-Office. Lasst uns diese gemeinsam positiv gestalten, um Stillstand entgegenzuwirken.
Weil es wichtig ist!